Nordrhein-Westfalen hat gewählt. Die Union hat im Zuge ihrer Affairen und Tricksereien den Zuspruch verloren, den sie noch bei der letzten Wahl hatte. Es ist ihr nicht gelungen, die Wähler davon zu überzeugen, dass sie die bessere Alternative zu SPD-Filz ist. Wie auch schon bei der Wahl zum Kölner Oberbürgermeister profitiert nur die eine Volkspartei von den Fehlern der anderen, ohne selbst zu überzeugen. Zur Erinnerung: Fritz Schramma (CDU) wurde das Krisenmanagement beim Einsturz des Kölner Stadtarchiv zum Verhängnis. Nutznießer war der SPD-Kandidat Jürgen Roters, dessen Affairen wie der Mobbingskandal gegen eine Lehrerin in seiner Zeit als Regierungspräsident von Köln (1999-2005, die European Antimobbing Association berichtete, Archiv abrufbar unter http://www.volksaufklaerung.de.vu) oder die Sparkassen-Affaire 2009, in der er auf Honorarbasis ein völlig unnützes Gutachten für die Sparkasse Köln erstellte, beim Wähler zu schnell in Vergessenheit gerieten.

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